BIEDERMEIER SITZBANK
Wien, um 1820
Josef Dannhauser, zgs.
Extrem elegante Biedermeiersitzbank in Kirschholz; sattlerisch aufgerichtet mit handverschnürten Federn, handgenähter Facon aus Afrikfaser und dicker Rosshaarpickierung
Maße: B: 215 cm, T: 62 cm
LOUIS-SEIZE SCHRANK
Süddeutsch oder Österreich, um 1780/90
Einmalig schöner Louis-XVI-Schrank, mit nach oben schwingendem Giebel und abgeschrägten Ecken. Die Form der Türen und Kassettierung folgen dem Giebel. Korpus in Kirschholz massiv geschnitzt. Kassettenfüllungen mit Filetmarketterie in Nussholz. Geschnitzte Schlagleiste aus Eiche. Gedrechselte Knöpfe in Zwetschge.
Maße: H: 206 cm, B: 144 cm, T: 52 cm
LOUISE-SEIZE SCHREIBTISCH
Süddeutsch oder Österreich, um 1780/90
Tisch mit sehr schön intarsierter Platte mit umlaufendem aus Nussholz geschnitztem Zopffries, Kirschholz und Nussholz auf Nadelholz, mit einer großen durchgehenden Schublade
Maße: H: 77 cm, B: 106 cm, T: 81 cm
PAAR LOUIS-SEIZE STÜHLE
Süddeutsch, um 1780/90
Kirschholz massiv mit intarsierten Scheinkanneluren in Ahorn; Sattlerisch aufgerichtet mit handverschnürten Federn, handgenähter Facon aus Afrikfaser und dicker Roßhaarpickierung; englischer Roßhaarbezugsstoff von Erian-Textiles
LOUIS-SEIZE
VITRINENAUFSATZ-KOMMODE
Süddeutsch oder Österreich, um 1780/90
Sehr fein gearbeitete Aufsatzvitrine, die Vitrine durch dreiseitige Galleriebretter erhöht, so dass die gesamte Kommoden-platte als Ablagefläche verfügbar ist.
Maße: H: 204 cm, B: 128 cm, T: 64 cm
LOUIS-SEIZE BLUMENSTÄNDERVerkauft
Süddeutsch, um 1780/90
Sehr seltener Louis-XVI Blumenständer aus hellem Nussholz intarsiert mit Ahorn und Zwetschge, Fadendekor und Kirschmotiv
Maße: H: 105 cm, Durchmesser der Abstellplatte: 34 cm
LOUIS-SEIZE POUDREUSE
Donaumonarchie, um 1770
Elegantes Schminktischchen aus Kirschholz, aus der Übergangszeit vom Rokoko zum Klassizismus
Dieser auf den süddeutsch-österreichische Raum begrenzte Stil des Louis-Seize wird als Zopfstil oder Josephinisch (n. Kaiser Joseph II. v. Österreich) bezeichnet
Maße:
H: 82 cm, B: 64 cm, T: 38 cm
EMPIRE-KOMMODE
München, um 1810
Provenienz: Villa von Franz von Lembach
Sehr feine wohl für den Münchner Hof gefertigte Empire Kommode, Sapellimahagoni mit aufgesetzten Rauten aus Kubamahagoni, Messingleisten, eingelassene Marmorplatte, hohe Beine mit geschnitzten Löwentatzen
Maße:
H: 83 cm, B: 106 cm, T: 57 cm
EMPIRE-STANDSPIEGEL
Johann Gottlieb Dietmar
Frankfurt, um 1825
Museale, höchst qualitätsvolle, lyraförmige Empire-Psyche in Kuba-Mahagoni; die Lyraarme in geschnitzten und vergoldeten Schwanenhälsen auslaufend; als weiteres Schnitzwerk wurden Ehrenbekrönung und angedeutete Saiten mit verzierter Ein-spannung angefügt; originale glänzende und matte Blattvergoldung; Messingrosetten.
Maße:
H: 181 cm, B: 134 cm
EMPIRE-SEKRETÄR - Verkauft
Frankreich, um 1820
Eleganter französischer Empire-Klappsekretär mit schönem, doppelt gespiegeltes Furnierbild in Nussholz, seitlich vorgestellte Rundsäulen tragen einen durchgehenden Kopfschub, Unterteil mit zwei Türen, Schreibplatte mit schwarzem mit Gold punziertem Leder
Maße:
H: 149 cm, B: 196 cm, T: 48 cm
EMPIRE SCHREIBKOMMODE
Wien, um 1810
Bedeutende vierschübig Empirekommode; von geschnitzten Hermen mit originaler Grün- und Goldfassung gestützter vorkragenderm Kopfschub, aufklappbar mit seitlicher Gallerie und dahinter liegender Inneneinrichtung; herrliches Furnierbild aus mehrfach gespiegeltem, feinst geriegeltem Nussholz
Maße:
H: 100 cm, B: 125 cm, T: 62 cm
BIEDERMEIER-SOFA - Verkauft
Johann Nepomuk Geyer
Innsbruck, um 1835
Sofa von Johann Nepomuk Geyer, einem der bedeutendsten Schreiner der Donau-monarchie zur Biedermeierzeit; Nuss- und Nusswurzel furniert, mit Ahornadern intarsiert Sattlerisch aufgerichtet mit handverschnürten Federn, handgenähter Facon aus Afrikfaser und dicker Rosshaarpickierung;
Maße:
B: 174 cm,
T: 70 cm
BIEDERMEIER-SOFA "ÄSKULAP"
- Verkauft
Süddeutsch, um 1830
Herrliches Sofa in Kirschholz, partiell ebonisiert, die Wangen als Füllhörner gearbeitet, über der Rückenlehne zwei ebonisierte Schlangen
Sattlerisch aufgerichtet mit handverschnürten Federn, handgenähter Facon aus Afrikfaser und dicker Rosshaarpickierung; Bezugsstoff von Josef Anstoetz, Bielefeld (JAB)
Maße:
B: 234 cm,
T: 70 cm
BIEDERMEIER-TISCH
Oberitalien, um 1840
Wunderschöner Biedermeiertisch mit reicher Marketerie in Nuss-, Nusswurzel, Zwetschge und Ahorn, Zentralbaluster in massiv Nussholz gedrechselt und intarsiert, Füße mit Filetmarketerieauflagen; schützende runde Glasauflage im Preis inbegriffen.
Maße:
Durchmesser: 105 cm,
H: 77 cm
BIEDERMEIER-TISCH
Süddeutsch, um 1830
Platte mit außergewöhlich schönem Furnierbild, die Astanschnitte der gespiegelt sternförmig angeordneten Walnussplatten
so gewählt, dass Gesichter, die an venezianische Masken erinnern, entstehen, sechseckiger Mittelbaluster auf drei Standfüßen, eine Furnierergänzung in der Platte
Maße:
Durchmesser: 102 cm,
H: 80 cm
DEMI-LUNE BIEDERMEIERKONSOLTISCH
Süddeutsch, um 1830
Halbrunde Platte sternförmig mit schönem Nussholz mit Astanschnitt furniert, auf drei konischen Vierkantbeinen.
Maße:
H: 75 cm, B: 105 cm, T: 51 cm
ZIERLICHER LOUISE-XVI TISCH
Süddeutsch, um 1790
Sehr eleganter Tisch in wunderschönem Zwetschgenholz, mit ovaler Marmorplatte
Maße:
H: 76 cm, B: 92 cm, T: 78 cm
KLEINER BIEDERMEIER-TISCH
Süddeutsch, um 1825
Runde Platte, dreipassige Sockelplatte mit secheckigem Schaft, karelische Birke, partiell ebonisiert
Maße:
Durchmesser: 90 cm,
H: 77 cm
BIEDERMEIER PFEILERSCHRÄNKCHEN
Donaumonarchie, um 1820
Schönes Furnierbild in fein gemasertem Nussholz mit filigranen Ahornintarsien, Platte mit hellem Marmoreinsatz
Maße:
H: 88 cm, B: 52 cm, T: 49 cm
BIEDERMEIER NACHTKÄSTCHEN
Süddeutsch, um 1820
schönes Furnierbild in Nuss und Nusswurzel
Maße:
H: 80 cm, B: 42 cm, T: 30 cm
SECHS BIEDERMEIER-STÜHLE
Südwestdeutsch oder Schweiz, 19. Jh.
massiv aus hellem Nussholz, Rückenlehne
mit ebonisierter Schilfblattsprossung
DREI BIEDERMEIER-STÜHLE
Süddeutsch, um 1825
Sehr schön geschwungene Schaufelstühle
in hellem Nussholz
DREI BIEDERMEIER-STÜHLE
Süddeutsch, um 1825
Zierliche Schaufelstühle in Kirschholz
DREI EMPIRE-STÜHLE
Karlsruher Hofwerkstatt, um 1810 Provenienz: Schloss Bauschlott in Baden
Bedeutende Empirestühle mit altem Inventur-etikett aus Schloss Bauschlott, alle Stühle mit Brandstempel des Besitzers „C“ in gekrönter Monogrammkartusche, wohl für Großherzog Carl Friedrich v. Baden. 1806 ließ Groß- herzog Carl Friedrich v. Baden Schloss Bau-schlott im neoklass. Stil neu erbauen. Die drei Stühle dürften zur Erstausstattung des Schlosses gehört haben. Mahagoni massiv, mit goldgelben Seidendamast bezogen
DREI REGENCY-STÜHLE
England, um 1830
Massiv Mahagoniholz mit durchbrochen, gechnitzten Gitterstegen, roter Lederbezug